Samstag, Juli 26, 2008
Freitag, Juli 25, 2008
Tour en blog: Etappe 2
25. Juli 2008
Etappe 2: Solothurn (CH) - Montreux (JAZZ)
151.4 km, Fahrzeit: 5:19 h
Geschwindigkeit: avg: 28.0 km/h, max: 68.0 km/h
Wetter: sehr sonnig, 22-45°C
Höhenmeter: 888 hoch, 893 runter, max: 782 m ü. NN
Steigung: avg: 5 %, max: 23 %
Gefälle: avg: 5 %, max: 13 %
Nach gutem und schwerem Schlaf in der sehr gut performenden Jugendherberge in Solothurn gab es ein kuxuriöses und gut bestelltes (nein, es gab natürlich ein Bufett) Frühstück. Abreise pünktlich um 10 Uhr, leider gab es keinen neuen Flaschenhalter für KK (erster, schwerwiegender Defekt). Schlechte Auskunft: JH in Montreux ist schon voll, wir müssen und also auf eigene Fausto Coppi was suchen.
Schon beim Start muckelig warm, sollte es hinten raus noch ordentlich heiss werden. Zuerst flach bis Biel (Bienne), danach etwas welliger. Kurs abwechselnd Radweg und wenig befahrene Strassen, so dass wir trotz Sebi und Fabian gut vorankommen. Bald schon ist der Lac de Neuchatelle (Newcastle Lake) in Sicht - traumhaft!
Die Uferstrasse entpuppt sich dann allerdings auch als welliger als das Wasser, aber es läuft weiter. Nach 80 km lockt dann die Mittagspause in Estemayer-le-Lac (am See gelegen). Wurst und Baguette, Fabian primär auf Milchbasis (Gries + Reis). Pause wird etwas länger als geplant, aber um 3 gehts dann weiter. Der Einstieg fällt schwer, zum Glück gehts auch erstmal nur wellig weiter, so dass der Kreisel ins Berner Hinterland kreiselt. Über Granges gehts dann weiter nach Moudan, und es wird immer heisser. Kurz bevor er schmilz, zeigt Sebis Tacho 45°C an! Skandal!
Wir einigen uns auf einen schnellen Transfer gen Oron, von wo es weiter nach Vevey geht. Traumhafte Abfahrtm hinunter zum Lac Leman (Genfer See). Es wird auch etwas kühler und mondäner, und vor Allem ist der Ausblick 1A. In Vevey gehts zum Office du Tourisme, nur noch ein Hotel in Montreux mit "akzeptablem" Zimmer und Frühstück. Mal schauen.
Also flach weiter bis Monteux, jazzy. Erinnert etwas an Nizza, wir passen einfach ganz gut in das Jet-Set-Leben. Endlich kann auch Sebi seine Föhnwelle auspacken!
Zimmer ist solide, aber nix berauschendes, zum Glück gehts morgen weiter. Das Abendessen wird von Coop gesponsort, also gibts Hörnisalat mit praktischer Gaffel (Gabel/Löffel-Kombo), Sandwiches, Kuchen und Nuss-Stängli. Das Ganze mit Seeblick, obwohl die Standup-Performance der flanierenden Bürger Montreux' ablenkt. Schon jede Menge interessanter Menschen dabei.
Und was nehmen wir mit von dem Tag?
- auch mit LSF 20 gibt es noch einen kleinen Sonnenbrand an der Schulter
- die Wade hatte heute bessere Beine
- Sebis Seniorenlenker sieht zwar nix aus, aber der Rücken scheint besser
- die Nussstängli sind wirklich top!
Achja, bust a move!
(KK)
Etappe 2: Solothurn (CH) - Montreux (JAZZ)
151.4 km, Fahrzeit: 5:19 h
Geschwindigkeit: avg: 28.0 km/h, max: 68.0 km/h
Wetter: sehr sonnig, 22-45°C
Höhenmeter: 888 hoch, 893 runter, max: 782 m ü. NN
Steigung: avg: 5 %, max: 23 %
Gefälle: avg: 5 %, max: 13 %
Nach gutem und schwerem Schlaf in der sehr gut performenden Jugendherberge in Solothurn gab es ein kuxuriöses und gut bestelltes (nein, es gab natürlich ein Bufett) Frühstück. Abreise pünktlich um 10 Uhr, leider gab es keinen neuen Flaschenhalter für KK (erster, schwerwiegender Defekt). Schlechte Auskunft: JH in Montreux ist schon voll, wir müssen und also auf eigene Fausto Coppi was suchen.
Schon beim Start muckelig warm, sollte es hinten raus noch ordentlich heiss werden. Zuerst flach bis Biel (Bienne), danach etwas welliger. Kurs abwechselnd Radweg und wenig befahrene Strassen, so dass wir trotz Sebi und Fabian gut vorankommen. Bald schon ist der Lac de Neuchatelle (Newcastle Lake) in Sicht - traumhaft!
Die Uferstrasse entpuppt sich dann allerdings auch als welliger als das Wasser, aber es läuft weiter. Nach 80 km lockt dann die Mittagspause in Estemayer-le-Lac (am See gelegen). Wurst und Baguette, Fabian primär auf Milchbasis (Gries + Reis). Pause wird etwas länger als geplant, aber um 3 gehts dann weiter. Der Einstieg fällt schwer, zum Glück gehts auch erstmal nur wellig weiter, so dass der Kreisel ins Berner Hinterland kreiselt. Über Granges gehts dann weiter nach Moudan, und es wird immer heisser. Kurz bevor er schmilz, zeigt Sebis Tacho 45°C an! Skandal!
Wir einigen uns auf einen schnellen Transfer gen Oron, von wo es weiter nach Vevey geht. Traumhafte Abfahrtm hinunter zum Lac Leman (Genfer See). Es wird auch etwas kühler und mondäner, und vor Allem ist der Ausblick 1A. In Vevey gehts zum Office du Tourisme, nur noch ein Hotel in Montreux mit "akzeptablem" Zimmer und Frühstück. Mal schauen.
Also flach weiter bis Monteux, jazzy. Erinnert etwas an Nizza, wir passen einfach ganz gut in das Jet-Set-Leben. Endlich kann auch Sebi seine Föhnwelle auspacken!
Zimmer ist solide, aber nix berauschendes, zum Glück gehts morgen weiter. Das Abendessen wird von Coop gesponsort, also gibts Hörnisalat mit praktischer Gaffel (Gabel/Löffel-Kombo), Sandwiches, Kuchen und Nuss-Stängli. Das Ganze mit Seeblick, obwohl die Standup-Performance der flanierenden Bürger Montreux' ablenkt. Schon jede Menge interessanter Menschen dabei.
Und was nehmen wir mit von dem Tag?
- auch mit LSF 20 gibt es noch einen kleinen Sonnenbrand an der Schulter
- die Wade hatte heute bessere Beine
- Sebis Seniorenlenker sieht zwar nix aus, aber der Rücken scheint besser
- die Nussstängli sind wirklich top!
Achja, bust a move!
(KK)
Donnerstag, Juli 24, 2008
Tour en blog: Etappe 1
Aufgrund unserer recht zügigen Reisegeschwindigkeit war es uns natürlich auch in diesem Jahr wieder möglich, die spannenden, witzigen und auch traurigen Vorkommnisse jeden Tages auf den Seiten eines Notizblogs zu bannen, um sie dann später der Fangemeinde zur Verfügung zu stellen. Hier also die literarischen Ergüsse von Sebastian, Karsten und Fabian:
24. Juli 2008
Etappe 1: Lörrach (D) - Solothurn (CH)
91.4 km, Fahrzeit: 4:01 h
Geschwindigkeit: avg: 23.0 km/h, max: 67.2 km/h
Wetter: durchweg sonnig, 21-35°C
Höhenmeter: 1260 hoch, 1123 runter, max: 930 m ü. NN
Steigung: avg: 8 %, max: 15 %
Gefälle: avg: 6 %, max: 15 %
Start um 8.00 Uhr im Mietwagen (Ford Focus Cmax) von Köln nach Lörrach, dort kleine Stadtrundfahrt zwecks Sixt-Suche, gefunden!
Räder raus, Umziehen und Losrollen durchs Städtle in Richtung Schweiz, freundlich durchgewunken vom Schweizer Zoll.
Und schon sind wir in Basel. Die Radwegsbeschilderung nervt und so gurken wir 45 min bis wir wieder raus sind.
Dann der Hammer: Wie aus dem Nichts ein ordentlicher Berg. Wenig Verkehr, bis Schlucke aus der Schwyz und mit 2 km/h mehr auf seinem Mopped überholt und nichts als seine Abgase uns bleiben. Sehr schön, wenn die Sauerstoffzufuhr gerade sehr gefragt ist. Steiles Ding dieser Berg. Larry macht schlapp. Was ist los? Gute Frage, der Wade ist ein bissl schwummrig geworden und daher ein kurzes Päuschen. Aber dann gehts zur Erleichterung aller weiter.
Nach der Abfahrt im Jura traumhafte Schweizer Landschaft, Kühe mit Glocken am Wegesrand usw. Navi KK und LW a.k.a. Bundesstrasse 1 & 2 verpassen die Abfahrt zum nächsten Berg. "Nee, weiter geradeaus, Sebi!" Aha. Also weeiter, um 3 km später wieder umzukehren. Zweite Bergwertung, wieder steil, im Schnitt 8 %, aber nicht ganz so lang. Okay, schöne Abfahrt folgt. Es wartet zum Glück noch ein dritter Kollege dieser Art und dann hat es sich aber erstmal mit den Höhenmetern. Platt (das Gelände, nicht etwa das Gefühl) weiter bis Solothurn, das Terzett ist in Solothurn.
Die wohl schönste Jugendherberge der Welt. Super Zimmer, super Leute, super Stadt, es lohnt sich, wiederzukommen. Abendessen: 2x Döner, 1x Pizza (Prosciutto Funghi), 1x Coke, 2 x Rivella, 3x Panach
Hinten drauf noch: 2x Penne mit Safransauce, Zuchetti und Crevetten + Schweizer Brot. Topp!
Vielleicht gibts ja noch ne Ritte Sport dunkle Vollmilch.
Spruch des Tages:
1. Schlau wie ein Fuchs, auch auf dem Velo
2. Achja, ist egal
(SD)
24. Juli 2008
Etappe 1: Lörrach (D) - Solothurn (CH)
91.4 km, Fahrzeit: 4:01 h
Geschwindigkeit: avg: 23.0 km/h, max: 67.2 km/h
Wetter: durchweg sonnig, 21-35°C
Höhenmeter: 1260 hoch, 1123 runter, max: 930 m ü. NN
Steigung: avg: 8 %, max: 15 %
Gefälle: avg: 6 %, max: 15 %
Start um 8.00 Uhr im Mietwagen (Ford Focus Cmax) von Köln nach Lörrach, dort kleine Stadtrundfahrt zwecks Sixt-Suche, gefunden!
Räder raus, Umziehen und Losrollen durchs Städtle in Richtung Schweiz, freundlich durchgewunken vom Schweizer Zoll.
Und schon sind wir in Basel. Die Radwegsbeschilderung nervt und so gurken wir 45 min bis wir wieder raus sind.
Dann der Hammer: Wie aus dem Nichts ein ordentlicher Berg. Wenig Verkehr, bis Schlucke aus der Schwyz und mit 2 km/h mehr auf seinem Mopped überholt und nichts als seine Abgase uns bleiben. Sehr schön, wenn die Sauerstoffzufuhr gerade sehr gefragt ist. Steiles Ding dieser Berg. Larry macht schlapp. Was ist los? Gute Frage, der Wade ist ein bissl schwummrig geworden und daher ein kurzes Päuschen. Aber dann gehts zur Erleichterung aller weiter.
Nach der Abfahrt im Jura traumhafte Schweizer Landschaft, Kühe mit Glocken am Wegesrand usw. Navi KK und LW a.k.a. Bundesstrasse 1 & 2 verpassen die Abfahrt zum nächsten Berg. "Nee, weiter geradeaus, Sebi!" Aha. Also weeiter, um 3 km später wieder umzukehren. Zweite Bergwertung, wieder steil, im Schnitt 8 %, aber nicht ganz so lang. Okay, schöne Abfahrt folgt. Es wartet zum Glück noch ein dritter Kollege dieser Art und dann hat es sich aber erstmal mit den Höhenmetern. Platt (das Gelände, nicht etwa das Gefühl) weiter bis Solothurn, das Terzett ist in Solothurn.
Die wohl schönste Jugendherberge der Welt. Super Zimmer, super Leute, super Stadt, es lohnt sich, wiederzukommen. Abendessen: 2x Döner, 1x Pizza (Prosciutto Funghi), 1x Coke, 2 x Rivella, 3x Panach
Hinten drauf noch: 2x Penne mit Safransauce, Zuchetti und Crevetten + Schweizer Brot. Topp!
Vielleicht gibts ja noch ne Ritte Sport dunkle Vollmilch.
Spruch des Tages:
1. Schlau wie ein Fuchs, auch auf dem Velo
2. Achja, ist egal
(SD)
Mittwoch, Juli 23, 2008
Aufgalopp beim Alpinathlon
Auch dieses Jahr ward es wieder soweit, dass die sport- und alpenverrückten Birgit und Udo Engelmann zur gemeinsamen Ertüchtigung in der Davoser bzw. engadiner Bergwelt einluden. Und wie schon letztes Jahr waren Karsten und Fabian als Akteure am Start.
Die knallharte Auslosung sollte jedoch verhindern, dass man gemeinsam in einem Rennen gegeneinander antreten musste, Fabian zog das MTB vor, Karsten das Rennvelo.
So beharkte man sich halt schon im Vorfeld des Alpinathlon auf dem Albulapass, um sich die Bestätigung der Bergform abzuholen. Und unsere Akteure strahlen mit der Sonne um die Wette:
Ebenso strahlten auch unsere fast frisch geputzten Rennvelos vor der Gaststätte an der Passhöhe:

Nur Fabian musste wieder ein Aldudler zu viel dudeln, so dass er die Bergwelt düngen konnte....

Dadurch verpasste Fabian die Ankunft des Astana-Konvois mit Wino und Kashehkin auf der Passhöhe. Witzigerweise wurde auch noch der Epo-Sünder Duenas Nevado in der ersten Kurve gesichtet - neuerdungs muss er anscheinend seine Reifen selbst flicken :--)
Gut, über die Sportlichkeit sollte gar nicht so viel geschrieben werden. Wichtig war nur, dass die Wade nicht zu gemacht hat und die Form stimmt.
DENN MORGEN GEHT ES ENDLICH AUF TOUR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die knallharte Auslosung sollte jedoch verhindern, dass man gemeinsam in einem Rennen gegeneinander antreten musste, Fabian zog das MTB vor, Karsten das Rennvelo.
So beharkte man sich halt schon im Vorfeld des Alpinathlon auf dem Albulapass, um sich die Bestätigung der Bergform abzuholen. Und unsere Akteure strahlen mit der Sonne um die Wette:
Ebenso strahlten auch unsere fast frisch geputzten Rennvelos vor der Gaststätte an der Passhöhe:
Nur Fabian musste wieder ein Aldudler zu viel dudeln, so dass er die Bergwelt düngen konnte....

Dadurch verpasste Fabian die Ankunft des Astana-Konvois mit Wino und Kashehkin auf der Passhöhe. Witzigerweise wurde auch noch der Epo-Sünder Duenas Nevado in der ersten Kurve gesichtet - neuerdungs muss er anscheinend seine Reifen selbst flicken :--)
Gut, über die Sportlichkeit sollte gar nicht so viel geschrieben werden. Wichtig war nur, dass die Wade nicht zu gemacht hat und die Form stimmt.
DENN MORGEN GEHT ES ENDLICH AUF TOUR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Donnerstag, Juli 03, 2008
Update
Um den Blog noch schöner, aktueller, einfach besser zu machen und die Vorfreude auf den diesjährigen Alpen-Trip ins Unermessliche zu steigern gibt's nun das neue Pass-Spezial. Diesmal ist es der Cime de la Bonette. Der echte, falsche höchste Pass Europas.
Besonders schön ist das Betrachten der Bilder mit dem kleinen aber feinen Add-on "PicLens" für den Mozilla Firefox. Innerhalb weniger Sekunden wird aus dem schnöden Monitor ein professioneller Foto-Leuchttisch. Viel Spaß!
Der Link: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5579
Besonders schön ist das Betrachten der Bilder mit dem kleinen aber feinen Add-on "PicLens" für den Mozilla Firefox. Innerhalb weniger Sekunden wird aus dem schnöden Monitor ein professioneller Foto-Leuchttisch. Viel Spaß!
Der Link: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5579
Samstag, Juni 28, 2008
Es wird ernst
Nicht nur für Poldi, Schweini und Michi wird es bei der Europameisterschaft ernst, genauer gesagt sehr ernst im gleichnamigen -Happel-Stadion. Nein, auch für den Grossteil der b-o-b-Gemeinde werden die Sommerpläne langsam konkret.
Die Tourplanung hat folgende (vorläufige) Route bekanntgegeben:

Los geht es im beschauligen Lörrach (noch auf deutschen Boden), um dann schnell und zügig ein kleines Jura-Studium im Berg, äh, ein Bergstudium im Jura zu erleben und Kurs auf die Hochalpen zu nehmen. Ein kleiner Abstecher über den grossen Sankt Berhard von Martigny nach Aosta ist ebenso eingeplant wie einige bekannte Pässe in den Seealpen. Zumindest höhentechnisches Highlight wird wie schon mehrfach angekündigt der Cime de la Bonette - höchster Pass Europas, um dann weiter südlich bis vorraussichtlich Marseille weiter zu strampeln.
Das vorläufige Teamaufgebot umfasst:
- Fabian "Larry" Dechert, erst kürzlich in die baller-on-bike-Riege integriert, aber dank seiner guten Zeitfahrfähigkeiten gerngesehener Brecher im Wind
- Sebastian "Lefty" Demmer, Gründungsmitglied und absolute Stilikone in Sachen Fahrrad(um)bau. Übrigens als einziger mit Kompaktkurbel am Start.
- Karsten "Kette rechts" Köhler, ebenso wie Sebastian schon 2006 über die Alpen gehoppt. Freut sich tierisch auf jede Menge Steigungskilometer.
Kuriosum: mit einer Durchscnittsgröße von 1.95 m das bisher größte b-o-b-Team. Nächstes Jahr knacken wir die 2m-Grenze!
Die Tourplanung hat folgende (vorläufige) Route bekanntgegeben:

Los geht es im beschauligen Lörrach (noch auf deutschen Boden), um dann schnell und zügig ein kleines Jura-Studium im Berg, äh, ein Bergstudium im Jura zu erleben und Kurs auf die Hochalpen zu nehmen. Ein kleiner Abstecher über den grossen Sankt Berhard von Martigny nach Aosta ist ebenso eingeplant wie einige bekannte Pässe in den Seealpen. Zumindest höhentechnisches Highlight wird wie schon mehrfach angekündigt der Cime de la Bonette - höchster Pass Europas, um dann weiter südlich bis vorraussichtlich Marseille weiter zu strampeln.
Das vorläufige Teamaufgebot umfasst:
- Fabian "Larry" Dechert, erst kürzlich in die baller-on-bike-Riege integriert, aber dank seiner guten Zeitfahrfähigkeiten gerngesehener Brecher im Wind
- Sebastian "Lefty" Demmer, Gründungsmitglied und absolute Stilikone in Sachen Fahrrad(um)bau. Übrigens als einziger mit Kompaktkurbel am Start.
- Karsten "Kette rechts" Köhler, ebenso wie Sebastian schon 2006 über die Alpen gehoppt. Freut sich tierisch auf jede Menge Steigungskilometer.
Kuriosum: mit einer Durchscnittsgröße von 1.95 m das bisher größte b-o-b-Team. Nächstes Jahr knacken wir die 2m-Grenze!
Freitag, Juni 27, 2008
Sportliche Randnotiz
Dienstag, Juni 24, 2008
KK nun auch ein doppelter baller-on-bike
Konzentriert, aufmerksam und aggressiv -das kennt Karsten bereits aus der platonischen Basketballschmiede.
Nun kann er das Gelernte auch jenseits des Courts anwenden.
"Mann war ich nervös", diktierte der Debütant anschließend den angereisten Pressevertretern, "am Schlag ging nix - zweimal Strikeout - aber dafür habe ich im Feld keinen Fehler gemacht."
An dieser Stelle geht ein herzlicher Glückwunsch an den Mann im Rightfield. Vielleicht klappts ja bald sogar mit einem gemeinsamen Auftritt im Dress der Eifel Hot Shots.
Sonntag, Juni 15, 2008
Baller on bike im TV
Auch zu fachfremden Themen durchaus stilecht auf Baller-on-bike-Niveau:
Karsten im Expertengespräch mit Jan Knoop im EM-Studio Grabbestrasse anlässlich des Spiels Russland-Griechenland (1:0)
Karsten im Expertengespräch mit Jan Knoop im EM-Studio Grabbestrasse anlässlich des Spiels Russland-Griechenland (1:0)
Sonntag, Juni 08, 2008
Impressionen aus dem Schwarzwald
Nun endlich auch noch ein kleine Foto-Love-Story:

Ganz starke Performance: Fabians Fiesta: ein kleines Raumwunder. Das nächste Mal nehmen wir noch unsere MTBs mit. Auch beachtenswert: Die Radfahrerbräune auf Karstens Oberarm.

"Durch diese hohle Gasse..." oder so ähnlich heisst es bei Willi Tell. War zwar nicht im Schwarzwald, aber egal. Leicht verregnet am Wiedener Eck - gleich mehrfach besuchte Weggabelung zu Fusse des Belchen.

Der Beweis: Durch dauerhaftes Pedalieren leidet der Geschmackssinn. Karsten mit Monaco -> Bier + Limo + Grenadine. Bisher nur in Freiburg gesegen, hat aber auch nur bedingt das Zeug zum Exportschlager.

Tja, Radfahren war nur eine Ausrede - grundlegend gings um das Verzehren multipler Kulinaria. Hier beim Abendessen in der DJH Freiburg...

... hier das selbstkreierte Mahl in Colmar...

... Kasimir avec du Creme caramel...

... und wieder Plauze voll, hier auf dem Kandel...

... und auf dem Belchen.
Gut, Rad gefahren wurde ja doch noch:

Karsten gut gelaunt auf dem Weg nach Munster. Bemerkenswert: 9.00 Uhr Ortszeit, und die Frisur sitzt.

Kurz vor der Roubaix-Kopfsteinpflaster-Einlage in Muster: Karsten fährt den Zwischensprint an.

Ausreissversuch im Flachen - erste Bergwertung am Samstag. Am Ende holte sich doch Fabian die Bergwertung.

Und strahlte wie 10 Honigkuchenpferde.

Fofografische Meisterleistung 1000 Meter über dem Meer: die Zweihauptakteure, in der Mitte unser Schicksalsberg (Belchen). Zu cool: Sonnenbrille trotz Regen!

Noch cooler: Dopingfreier Radsport in St. Märgen - die Trikots sprechen für sich.

Die Sonne kommt raus und schon hat Schönwetterfahrer Fabian die Gelegenheit, Karstens triumpahle Bergankunft von vorne zu knipsen.

Während Karsten nur die Gelegenheit blieb, einen grossen Rouleur von hinten zu studieren.

Abschlussbild auf der Route de Crete - was sich kulinarisch gelungen anhört ist ein eindurckvoller Höhenzug, auf dem man knapp 40 km auf knapp 1200 m Höhe rollen kann. Fabian wie immer mit Schweppes-Lächeln.

Ganz starke Performance: Fabians Fiesta: ein kleines Raumwunder. Das nächste Mal nehmen wir noch unsere MTBs mit. Auch beachtenswert: Die Radfahrerbräune auf Karstens Oberarm.

"Durch diese hohle Gasse..." oder so ähnlich heisst es bei Willi Tell. War zwar nicht im Schwarzwald, aber egal. Leicht verregnet am Wiedener Eck - gleich mehrfach besuchte Weggabelung zu Fusse des Belchen.

Der Beweis: Durch dauerhaftes Pedalieren leidet der Geschmackssinn. Karsten mit Monaco -> Bier + Limo + Grenadine. Bisher nur in Freiburg gesegen, hat aber auch nur bedingt das Zeug zum Exportschlager.

Tja, Radfahren war nur eine Ausrede - grundlegend gings um das Verzehren multipler Kulinaria. Hier beim Abendessen in der DJH Freiburg...

... hier das selbstkreierte Mahl in Colmar...

... Kasimir avec du Creme caramel...

... und wieder Plauze voll, hier auf dem Kandel...

... und auf dem Belchen.
Gut, Rad gefahren wurde ja doch noch:

Karsten gut gelaunt auf dem Weg nach Munster. Bemerkenswert: 9.00 Uhr Ortszeit, und die Frisur sitzt.

Kurz vor der Roubaix-Kopfsteinpflaster-Einlage in Muster: Karsten fährt den Zwischensprint an.

Ausreissversuch im Flachen - erste Bergwertung am Samstag. Am Ende holte sich doch Fabian die Bergwertung.

Und strahlte wie 10 Honigkuchenpferde.

Fofografische Meisterleistung 1000 Meter über dem Meer: die Zweihauptakteure, in der Mitte unser Schicksalsberg (Belchen). Zu cool: Sonnenbrille trotz Regen!

Noch cooler: Dopingfreier Radsport in St. Märgen - die Trikots sprechen für sich.

Die Sonne kommt raus und schon hat Schönwetterfahrer Fabian die Gelegenheit, Karstens triumpahle Bergankunft von vorne zu knipsen.

Während Karsten nur die Gelegenheit blieb, einen grossen Rouleur von hinten zu studieren.

Abschlussbild auf der Route de Crete - was sich kulinarisch gelungen anhört ist ein eindurckvoller Höhenzug, auf dem man knapp 40 km auf knapp 1200 m Höhe rollen kann. Fabian wie immer mit Schweppes-Lächeln.
Donnerstag, Mai 29, 2008
Mit Larry durch Schwarzwald und Vogesen
Kurz angekündigt war es ja schon vorab, deshalb nur noch einmal ein kurzes Resumee der Ereignisse: Fabian D., von Sebi auch schon Larry getauft, machte sich am Mittwoch abend mit Karsten gemeinsam in einem erdgasbetriebenen Fiesta in Richtung Freiburg. Fabi, übrigens auch Baller auf dem Radl, allerdings Fuss- und nicht Korbballer, aber jetzt wollen wir mal nicht so pingelig sein.
Wie auch immer, voller Tatendrang steuerten Fabian und Karsten auf die Jugendherberge zu Fusse des Schwarzwalds zu, um sich hier die nächsten 4 Tage fahrradtechnisch auszutoben. Nach einigen Umbauaktionen konnte auch der größte Teil des Gepäcks mitgenommen werden, sogar BEIDE RÄDER. Fabians gasbetriebene Grossküche war das einzige, was im Rheinland bleiben musste.
Hier nun der Bericht der 4-Tage-Rundfahrt:
Donnerstag, 22.5.: Freiburg-Freiburg
104.4 km, Schnitt: 24.2 km/h, Steigung: mittel 6 % hoch, 6 % runter, max. 14 hoch, 12 runter
Höhenmeter: 2006
Temperaturen: 8°C min (Feldberg), 26 °C max (Karstens Hosentasche)
Gefühl des Tages: "Wie wenn einer einem mit der Latte vor den Latz gehauen hätte" (F.D.)
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Klaus aus Sverige und exzessivem Schrauben erfolgte der Start um 10:30 in Richtung Kirchzarten. Besuch der Frohenleichnamsprozession in Oberried, dann direkt (ab km 7) in die 14 %ige Steigung, Fabian wird von holländischen Fans versehentlich als Lance tituliert.
Kurzer Stop an der Sommerrodelbahn auf 1119 m, dann beißend kalte Abfahrt nach Todtnau. Danach direkt die Bergwertung auf dem Feldberg (1213 m), zum Lohn gabs nasse Klamotten, Zeitung und Tomatensuppe. Pizzabrot ebenfalls sehr empfehlensert. Abfahrt mit stolzgeschwellter und zeitungsumspannter in Richtung Todtnau, diesmal aber weiter Utzenfelden (Fabian top mit 79 km/h). Danach optisches Highlight, schöne Steigung bis Wieden & Oberwieden. Angenehm flach, wenig Verkehr, Landschaft top. Passhöhe auf 1050 m. Abfahrt mit nasser Fahrbahn, sehr kurvig, aber laufen lassen bis Laufen, äh Staufen (sehr schöne Innenstadt). Auf der Rückfahrt nach Freiburg bei Tempo 38 die letzten Körner verschossen, danach dankbar für jede Ampel. Fabian entdeckt noch eine Erdgastankstelle, 95.9 cent/kg!!!!!!
Pünktliche Rückkehr zum Abendessen (Spätzle/Reis + Putencurry + Salat + Pudding, dank Nachschlag satt mit Griespudding und -grämigem Koch). Kurzer Mittagsschlaf auf dem NRW-Zimmer, dann Abhotten in Freiburg-City. Aus dem Cappuchino am Berg wurde nix, Fabian hatte die falsche Gaskartusche, deshalb gabs desillusioniert einen Monaco-Franze im Brauhaus.
Freitag, 23.5.: Freiburg-Freiburg
87.4 km, Schnitt: 24.3 km/h, Steigung: mittel 6 % hoch, 7 % runter, max. 12 hoch, 15 runter
Höhenmeter: 1622
Temperaturen: 12°C min (Kandel), 28 °C max (Freiburg)
Gefühl des Tages: Leere
Early bird um 7:30, wieder frühstück mit Klaus. Stadtbummel mit den Rädern, Besuch des Radladens wegen Karstens Hinterrad (CD, äh Kasette locker), Fabian kauft Gaskartusche! Knapp und trocken: Freiburg-St.Märgen-St.Peter-Kandel (das erste und einzige Mal überholt worden!) Gemüsesuppe mit Wurst und Brötchen bei den Paraglidern und Motorradassis genosssen, dann holprige Abfahrt auf schmalen Reifen und Strassen (von 1200 auf 340 m, Ohrendruck) bis Waldkirch und Denzlingen. Das wunderschöne Glottertal wieder hinaufgefahren, Schwarzwaldklinik passiert, Touriradfahrer mit Rucksack und Taschen und Fischreiher gesehen, Zwischenstopp beim Bäcker in St.Peter. Original Schwarzwälder-Umzug, starke Kiste. Nur leider keine Bollenhüte...
Unbeeindruckt Abfahrt nach Stegen und direkt zur JH. Rädern mal wieder auseinandergenommen und ins Auto Richtung Colmar, Breisach noch angeschaut (kleine Stadtrundfahrt auf der Suche nach einem Supermarkt), aber dann in einem Lidl in Frankreich geendet (Stilbruch, ich weiss). Kochduell in der AdJ Colmar (Spaghetti, Tomatensauce, Cordon bleu, Parmesanräder, Rotwein, Creme caramel und cafe au lait in der Küche. F.D.: "Das war stark"
Samstag, 24.5.: Neuenburg-Neuenburg
108.2 km, Schnitt: 23.3 km/h, Steigung: mittel 6 % hoch, 6 % runter, max. 18 hoch, 19 runter
Höhenmeter: 2536 (max 1373)
Temperaturen: 11°C min (Belchen), 20 °C max (Badenweiler)
Nach ruhiger Nacht im privaten Raum in Colmar Aufwachen um 8 Uhr, der Blick aus dem Fenster verheißt nichts gutes. Bei Baguette und Cafe au lait entsteht die Idee, doch wieder in den Schwarzwald zu jetten, zum Glück waren die Räder ja noch im Auto. Also: 45minütiger Ritt zurück in die BRD nach Neuenburg/Rhein, dort Start um 11:10 am Bahnhof, pünktlich zum einsetzenden Nieselregen.
Zum Glück 18°C Lufttemperatur, deshalb Einrollen über Müllheim und Badenweiler, dann direkt wieder die erste Bergwertung mit dem Waldparkplatz Kreuzweg (1079 m, weltbekannt). Abfahrt bis Schönau, dort im Regen das Rewe-Sommerfest miterlebt! Bananen leider vergriffen! Anstieg über Aitern (miz AI) zum Belchen, Karsten mit Sand im Getriebe im Spinning-Modus, Fabian mit Bestform. Kurzer Zwischenstopp an der Talstation der Expo-Bahn, dann weiter mit Ronald Regen zum Belchenhaus (Dach der Tour: 1373 m). Gemüsesuppe mit Würstchen + Cola, Schnack mit der Frau von Pearl-Izumi. Für Fabian gabs auf der Abfahrt hautengen Kontakt mit Iris Berben auf der Brust, für Karsten nur die Rätselecke. Kühle Abfahrt, kleine bis Wiedener Eck und dann weiter zum Schauinsland-Einzelzeitfahren. Preisgeld zu niedrig, deshalb entschliessen wir uns, bis zum Münstertal (430 m) weiter abzufahren. Dort in die letzte Bergwertung, nochmal sehr knackig, über Münsterfeld zurück an den Parkplatz Kreuzweg, wo die letzten Körner verschossen werden. Abfahrt zurück nach Neuenburg rollt gut, inzwischen sind aber auch die Schuhe nass. Wieder mal schrauben und Einkauf (Rewe), dann zurück nach Colmar. Ähnlich dekadentes Essen auf dem Balkon (stilecht!)
Sonntag, 23.5.: Colmar-Colmar
92.7 km, Schnitt: 26.6 km/h, Steigung: mittel 5 % hoch, 6 % runter, max. 12 hoch, 16 runter
Höhenmeter: 1261
Der früheste Wurm des Wochenende ward schon um 7 gegessen, ebenso früh das Frühstück. dafür lächelte die Sonne und Fabian und Karsten packten zügigst ihre Siebenachtneunsachen. Deshalb auch Start um 9:20. Die Route war klar: bis Munster einrollen, dann hoch zum Col de la Schlucht. Sehr gemächlich, die Beine wurden auch immer besser, so dass unsere Helden immer weiter beschleunigen konnten. Oben auf der Passhöhe munteres Treiben (Holländer, Franzosen), aber unbeeindruckt gings weiter Richtung Hohneck über eine mehr oder weniger flach verlaufende Strasse. Auf der Abfahrt Begegnung mit den Honda-Freunden, aber Fiesta-Fahrer Fabian behält einen kühlen Kopf. Im Flachen dann nochmal Vollgas, das Kameramofa von TV5 kann auch nicht mithalten und Fabian fährt inzwischen sogar auf dem Rad französisch. Insgesamt noch einmal eine solide Runde, um die Beine nach der Königsetappe etwas zu lockern. Positiv: Form ist gut, die Luft ist nicht raus, auch aus keinem Reifen und auhc insgesamt weder Defekt noch Sturz.
Und so ging es Sonntag mittag mit vollbepacktem Auto zurück gen Allemagne, aber mit dem festen Glauben daran, dass dies dieses Jahr nicht das letzte Mal war. Tolle Tour!
Und dank google-maps gibts auch noch einen kleinen Überblick über die Tagesetappen:
Wie auch immer, voller Tatendrang steuerten Fabian und Karsten auf die Jugendherberge zu Fusse des Schwarzwalds zu, um sich hier die nächsten 4 Tage fahrradtechnisch auszutoben. Nach einigen Umbauaktionen konnte auch der größte Teil des Gepäcks mitgenommen werden, sogar BEIDE RÄDER. Fabians gasbetriebene Grossküche war das einzige, was im Rheinland bleiben musste.
Hier nun der Bericht der 4-Tage-Rundfahrt:
Donnerstag, 22.5.: Freiburg-Freiburg
104.4 km, Schnitt: 24.2 km/h, Steigung: mittel 6 % hoch, 6 % runter, max. 14 hoch, 12 runter
Höhenmeter: 2006
Temperaturen: 8°C min (Feldberg), 26 °C max (Karstens Hosentasche)
Gefühl des Tages: "Wie wenn einer einem mit der Latte vor den Latz gehauen hätte" (F.D.)
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Klaus aus Sverige und exzessivem Schrauben erfolgte der Start um 10:30 in Richtung Kirchzarten. Besuch der Frohenleichnamsprozession in Oberried, dann direkt (ab km 7) in die 14 %ige Steigung, Fabian wird von holländischen Fans versehentlich als Lance tituliert.
Kurzer Stop an der Sommerrodelbahn auf 1119 m, dann beißend kalte Abfahrt nach Todtnau. Danach direkt die Bergwertung auf dem Feldberg (1213 m), zum Lohn gabs nasse Klamotten, Zeitung und Tomatensuppe. Pizzabrot ebenfalls sehr empfehlensert. Abfahrt mit stolzgeschwellter und zeitungsumspannter in Richtung Todtnau, diesmal aber weiter Utzenfelden (Fabian top mit 79 km/h). Danach optisches Highlight, schöne Steigung bis Wieden & Oberwieden. Angenehm flach, wenig Verkehr, Landschaft top. Passhöhe auf 1050 m. Abfahrt mit nasser Fahrbahn, sehr kurvig, aber laufen lassen bis Laufen, äh Staufen (sehr schöne Innenstadt). Auf der Rückfahrt nach Freiburg bei Tempo 38 die letzten Körner verschossen, danach dankbar für jede Ampel. Fabian entdeckt noch eine Erdgastankstelle, 95.9 cent/kg!!!!!!
Pünktliche Rückkehr zum Abendessen (Spätzle/Reis + Putencurry + Salat + Pudding, dank Nachschlag satt mit Griespudding und -grämigem Koch). Kurzer Mittagsschlaf auf dem NRW-Zimmer, dann Abhotten in Freiburg-City. Aus dem Cappuchino am Berg wurde nix, Fabian hatte die falsche Gaskartusche, deshalb gabs desillusioniert einen Monaco-Franze im Brauhaus.
Freitag, 23.5.: Freiburg-Freiburg
87.4 km, Schnitt: 24.3 km/h, Steigung: mittel 6 % hoch, 7 % runter, max. 12 hoch, 15 runter
Höhenmeter: 1622
Temperaturen: 12°C min (Kandel), 28 °C max (Freiburg)
Gefühl des Tages: Leere
Early bird um 7:30, wieder frühstück mit Klaus. Stadtbummel mit den Rädern, Besuch des Radladens wegen Karstens Hinterrad (CD, äh Kasette locker), Fabian kauft Gaskartusche! Knapp und trocken: Freiburg-St.Märgen-St.Peter-Kandel (das erste und einzige Mal überholt worden!) Gemüsesuppe mit Wurst und Brötchen bei den Paraglidern und Motorradassis genosssen, dann holprige Abfahrt auf schmalen Reifen und Strassen (von 1200 auf 340 m, Ohrendruck) bis Waldkirch und Denzlingen. Das wunderschöne Glottertal wieder hinaufgefahren, Schwarzwaldklinik passiert, Touriradfahrer mit Rucksack und Taschen und Fischreiher gesehen, Zwischenstopp beim Bäcker in St.Peter. Original Schwarzwälder-Umzug, starke Kiste. Nur leider keine Bollenhüte...
Unbeeindruckt Abfahrt nach Stegen und direkt zur JH. Rädern mal wieder auseinandergenommen und ins Auto Richtung Colmar, Breisach noch angeschaut (kleine Stadtrundfahrt auf der Suche nach einem Supermarkt), aber dann in einem Lidl in Frankreich geendet (Stilbruch, ich weiss). Kochduell in der AdJ Colmar (Spaghetti, Tomatensauce, Cordon bleu, Parmesanräder, Rotwein, Creme caramel und cafe au lait in der Küche. F.D.: "Das war stark"
Samstag, 24.5.: Neuenburg-Neuenburg
108.2 km, Schnitt: 23.3 km/h, Steigung: mittel 6 % hoch, 6 % runter, max. 18 hoch, 19 runter
Höhenmeter: 2536 (max 1373)
Temperaturen: 11°C min (Belchen), 20 °C max (Badenweiler)
Nach ruhiger Nacht im privaten Raum in Colmar Aufwachen um 8 Uhr, der Blick aus dem Fenster verheißt nichts gutes. Bei Baguette und Cafe au lait entsteht die Idee, doch wieder in den Schwarzwald zu jetten, zum Glück waren die Räder ja noch im Auto. Also: 45minütiger Ritt zurück in die BRD nach Neuenburg/Rhein, dort Start um 11:10 am Bahnhof, pünktlich zum einsetzenden Nieselregen.
Zum Glück 18°C Lufttemperatur, deshalb Einrollen über Müllheim und Badenweiler, dann direkt wieder die erste Bergwertung mit dem Waldparkplatz Kreuzweg (1079 m, weltbekannt). Abfahrt bis Schönau, dort im Regen das Rewe-Sommerfest miterlebt! Bananen leider vergriffen! Anstieg über Aitern (miz AI) zum Belchen, Karsten mit Sand im Getriebe im Spinning-Modus, Fabian mit Bestform. Kurzer Zwischenstopp an der Talstation der Expo-Bahn, dann weiter mit Ronald Regen zum Belchenhaus (Dach der Tour: 1373 m). Gemüsesuppe mit Würstchen + Cola, Schnack mit der Frau von Pearl-Izumi. Für Fabian gabs auf der Abfahrt hautengen Kontakt mit Iris Berben auf der Brust, für Karsten nur die Rätselecke. Kühle Abfahrt, kleine bis Wiedener Eck und dann weiter zum Schauinsland-Einzelzeitfahren. Preisgeld zu niedrig, deshalb entschliessen wir uns, bis zum Münstertal (430 m) weiter abzufahren. Dort in die letzte Bergwertung, nochmal sehr knackig, über Münsterfeld zurück an den Parkplatz Kreuzweg, wo die letzten Körner verschossen werden. Abfahrt zurück nach Neuenburg rollt gut, inzwischen sind aber auch die Schuhe nass. Wieder mal schrauben und Einkauf (Rewe), dann zurück nach Colmar. Ähnlich dekadentes Essen auf dem Balkon (stilecht!)
Sonntag, 23.5.: Colmar-Colmar
92.7 km, Schnitt: 26.6 km/h, Steigung: mittel 5 % hoch, 6 % runter, max. 12 hoch, 16 runter
Höhenmeter: 1261
Der früheste Wurm des Wochenende ward schon um 7 gegessen, ebenso früh das Frühstück. dafür lächelte die Sonne und Fabian und Karsten packten zügigst ihre Siebenachtneunsachen. Deshalb auch Start um 9:20. Die Route war klar: bis Munster einrollen, dann hoch zum Col de la Schlucht. Sehr gemächlich, die Beine wurden auch immer besser, so dass unsere Helden immer weiter beschleunigen konnten. Oben auf der Passhöhe munteres Treiben (Holländer, Franzosen), aber unbeeindruckt gings weiter Richtung Hohneck über eine mehr oder weniger flach verlaufende Strasse. Auf der Abfahrt Begegnung mit den Honda-Freunden, aber Fiesta-Fahrer Fabian behält einen kühlen Kopf. Im Flachen dann nochmal Vollgas, das Kameramofa von TV5 kann auch nicht mithalten und Fabian fährt inzwischen sogar auf dem Rad französisch. Insgesamt noch einmal eine solide Runde, um die Beine nach der Königsetappe etwas zu lockern. Positiv: Form ist gut, die Luft ist nicht raus, auch aus keinem Reifen und auhc insgesamt weder Defekt noch Sturz.
Und so ging es Sonntag mittag mit vollbepacktem Auto zurück gen Allemagne, aber mit dem festen Glauben daran, dass dies dieses Jahr nicht das letzte Mal war. Tolle Tour!
Und dank google-maps gibts auch noch einen kleinen Überblick über die Tagesetappen:
Montag, Mai 19, 2008
Hopp hopp, de schwarzwald enopp
Tja, nach dem harten und durchaus nicht immer spannenden Winter (s. Bild) waren die fahrradfahrenden Ballspieler in den letzten Woche so aktiv, dass weder Zeit noch (Mike) Körner blieben, um die zahlreichen Blogleser auf dem informativ aktuellsten Stand zu halten.

Dies soll nun, zumindest von meiner Person nachgeholt werden. Grund des Postings natürlich unter anderem auch die Tatsache, dass es am Mittwoch ins Breisgau geht, um bei hoffentlich sonnigem Wetter den einen oder anderen Schwarzwaldhügel bzw. Col im Alsace zu erklimmen.
Aber der Ordnung halber nochmal ein kleiner Rückblick: Der erste Sonnenbrand (und ergo auch der erste Streifen auf dem Oberarm) ward bereits vor 3 Wochen geholt. Genutzt habe ich den Heimspiel-Opener der HotShots, um von Köln gen Schweiler zu radeln. Unerwarteterweise schien die Sonne und die Creme fehlte (auch die Form war noch alles andere als geschmeidig). Die HotShots gewannen relativ souverän, Simon schlug sogar einen Homer ins Leftfield und ich konnte "top of the seventh" schon gen Steinbachtalsperre aufbrechen, um mir noch einmal am Berg den Rest zu holen. Zum Glück fuhr ab EU die Regionalbahn.
Am Wochenende drauf gab es dann dank Muttertag ein Trip mit Fabian bis nach Mariawald oberhalb des Rursees, 130 Kilometer, die ersten 60 mit massig Gegenwind, die letzten 60 dafür mit einer eben so steifen Brise im Rücken. Kurios: dank Wind konnten wir zwischendrin im Flachen knapp 55-60 km/h treten. NETT :-)
Kurz darauf das nächste Event: Pfingstmontag stand die Initiation des nächsten Ballers on Bike an: Dr. Kai "Schmockolito" Knoop wollte unbedingt mit in die Eifel. Also - mit dem Zug nach EU, dann KLEINER ZWISCHENSTOPP bei Sebis Eltern und dann ab ins Getümmel, äh Getürme. Hoch, runter, hoch, runter. Was den Bewegungen auf der Tanzfläche bei CrisCross nahekommt, war unser Höhenprofil. Kai hielt sich super, auch den Aufstieg nach Lind lutsche er wie eine Tafel ähnlich klingender Schokolade. Nur Sebis kette lief etwas ohne Kokosfett und sprang kurz ab. Unser Dorf soll schöner werden ...
Zurück in Euskirchen erfasste Karsten der Ehrgeiz sowie die Angst, formtechnisch bis Freiburg nicht mehr hinzukommen. Also kurbelte ich noch die letzten 55 Kilometer durch die erstens recht gegenwindige und zweitens nicht mehr ganz so hübsche Vordereifel - nichts gegen Erftstadt, aber an der Ahr ist es schöner... Egal, für die Form war es super und am Ende standen 145 Kilometer und ein recht passabler Schnitt. Und ebenfalls zu erwähnen: gefühlte 3 kg Pasta...
Und natürlich die Erkenntnis, dass die Form für Mitte Mai doch wirklich passabel ist. Mir grauts nur ein ganz klein bisschen vor Larrys Antritt.

Dies soll nun, zumindest von meiner Person nachgeholt werden. Grund des Postings natürlich unter anderem auch die Tatsache, dass es am Mittwoch ins Breisgau geht, um bei hoffentlich sonnigem Wetter den einen oder anderen Schwarzwaldhügel bzw. Col im Alsace zu erklimmen.
Aber der Ordnung halber nochmal ein kleiner Rückblick: Der erste Sonnenbrand (und ergo auch der erste Streifen auf dem Oberarm) ward bereits vor 3 Wochen geholt. Genutzt habe ich den Heimspiel-Opener der HotShots, um von Köln gen Schweiler zu radeln. Unerwarteterweise schien die Sonne und die Creme fehlte (auch die Form war noch alles andere als geschmeidig). Die HotShots gewannen relativ souverän, Simon schlug sogar einen Homer ins Leftfield und ich konnte "top of the seventh" schon gen Steinbachtalsperre aufbrechen, um mir noch einmal am Berg den Rest zu holen. Zum Glück fuhr ab EU die Regionalbahn.
Am Wochenende drauf gab es dann dank Muttertag ein Trip mit Fabian bis nach Mariawald oberhalb des Rursees, 130 Kilometer, die ersten 60 mit massig Gegenwind, die letzten 60 dafür mit einer eben so steifen Brise im Rücken. Kurios: dank Wind konnten wir zwischendrin im Flachen knapp 55-60 km/h treten. NETT :-)
Kurz darauf das nächste Event: Pfingstmontag stand die Initiation des nächsten Ballers on Bike an: Dr. Kai "Schmockolito" Knoop wollte unbedingt mit in die Eifel. Also - mit dem Zug nach EU, dann KLEINER ZWISCHENSTOPP bei Sebis Eltern und dann ab ins Getümmel, äh Getürme. Hoch, runter, hoch, runter. Was den Bewegungen auf der Tanzfläche bei CrisCross nahekommt, war unser Höhenprofil. Kai hielt sich super, auch den Aufstieg nach Lind lutsche er wie eine Tafel ähnlich klingender Schokolade. Nur Sebis kette lief etwas ohne Kokosfett und sprang kurz ab. Unser Dorf soll schöner werden ...
Zurück in Euskirchen erfasste Karsten der Ehrgeiz sowie die Angst, formtechnisch bis Freiburg nicht mehr hinzukommen. Also kurbelte ich noch die letzten 55 Kilometer durch die erstens recht gegenwindige und zweitens nicht mehr ganz so hübsche Vordereifel - nichts gegen Erftstadt, aber an der Ahr ist es schöner... Egal, für die Form war es super und am Ende standen 145 Kilometer und ein recht passabler Schnitt. Und ebenfalls zu erwähnen: gefühlte 3 kg Pasta...
Und natürlich die Erkenntnis, dass die Form für Mitte Mai doch wirklich passabel ist. Mir grauts nur ein ganz klein bisschen vor Larrys Antritt.
Samstag, April 19, 2008
Zwischennotiz
Gestern hatte ich die Gelegenheit unser aller Vorbild Stefan Fahrad live im Spiel Leverkusen vs. Ludwigsburg erleben zu dürfen. Den Glanz den sein Bild suggeriert (siehe Post vom 26.10.07) konnte er leider nicht ins Spiel bringen und blieb in gut 9 min Spielzeit leider korblos.
Ob man dann feststellen darf: "Kein Korb am Fahrad?", kann hinterfragt werden.
Ob man dann feststellen darf: "Kein Korb am Fahrad?", kann hinterfragt werden.
Freitag, April 18, 2008
I pimped my ride
Nee, viel ist nicht passiert in den letzten Wochen. Der Frühling lässt auf ich warten, dennoch scheuten wir nicht die ersten Kilometer auf dem Renner. Bei mir führte das zu einem Hungerast vom Allerfeinsten, der mit geschätzten acht Kilo Pasta kuriert wurde. Karsten hingegen ist dank steter Selbstbedienung am Arbeitsplatz schon wieder in Tour-Form. Hab's lange nicht erlebt, so dermaßen außer Form zu sein...
Achtung: Mordsmäßige Überleitung folgt!
Alles andere als außer Form ist hingegen mein Stadt-Rad, das, soweit ich mich recht erinnere, in diesem Blog noch nicht aufgetaucht ist. Deshalb dürfte der Vorher-Nachher-Vergleich nicht für alle nachvollziehbar sein. Dennoch, weniger ist manchmal mehr und deshalb gibts jetzt Anschauungsmaterial zum Thema "Weniger ist mehr":


Achtung: Mordsmäßige Überleitung folgt!
Alles andere als außer Form ist hingegen mein Stadt-Rad, das, soweit ich mich recht erinnere, in diesem Blog noch nicht aufgetaucht ist. Deshalb dürfte der Vorher-Nachher-Vergleich nicht für alle nachvollziehbar sein. Dennoch, weniger ist manchmal mehr und deshalb gibts jetzt Anschauungsmaterial zum Thema "Weniger ist mehr":


Sonntag, März 30, 2008
Updates, Abwege und alliterative Alligatoren
Nun, fragt sich der gemeine Blogleser (falls es diesen überhaupt gibt), was will uns der Titel dieses Eintrags sagen?
Kurz und gut, ereignisarm wie die letzten beiden Wochen so waren, ergab sich nur bedingt Material zur Veröffentlichung. Andersherum lässt sich natürlich einiges zusammen- und ein kleiner Ausblick auf die Radsaison 08 verfassen.
Was hat sich so ergeben?
Die bis zuletzte doch eher unbefriedigende metereologische Situation veranlasste Karsten am Ostersonntag (die strenggläubigenn Christen mögen es mir verzeihen)dazu, nach Karneval bereits zum zweiten Mal die Langlaufski aus der elterlichen Garage in Kubach zu entwenden und auf den Loipen am Salzburger Kopf - hier trifft sich der Jet-Set des Westerwalds zum Apres-Ski - eine Runde zu drehen.
Kurzes Resümee: Schneebedingungen gut (ca. 40 cm), allerdings aufgrund der unchristlichen Zeit ungespurt, daher etwas schwer. Ausser der Bachüberquerung eigentlich sehr gelungen und spassig, ein schöner Ausgleich zum harten und eintönigen Training eines Baller on Bikes.
Zurück in Köln zeigte sich der Wettergott schon etwas gnädiger, so dass sich pünktlich zum Samstagnachmittag die Sonne dauerhaft zeigte und die Luft rund um Köln angenehm erwärmte. So konnten zum ersten Mal dieses Jahr die Waden beinlingfrei auf die Strecke gehen, leider allerdings noch unrasiert ...
Interessanterweise zeigten sich sogar einige Genossen auf der Strecke, z.T. allerdings sehr winterlich eingepackt und eingerostet. Kleiner bis mittelgrosser Wermutstropfen (was ist eigentlich gegen einen Tropfen Wermut einzuwenden?) war allerdings die Windsituation:
Etwas störend, vor Allem auf den ersten 30 und den letzten 10 Kilometern der Runde, da "hintenraus" (Grüsse an Stoney) die Kraft etwas rar wurde... So fühlte sich Karsten nach 70 km ähnlich ausgelutsch wie der Squeezy-Beutel. Auch der Hunger danach erinnerte eher an eine grössere Runde, Sebi sei dank für eine tolle gemüsige Bolgnese, Maggi für den Asia-Snack vorab, der den ersten Hunger stillen musste...
Sehr motivierend übrigens auch bei der Ausfahrt die Knopfdruckaufforderung der Brüder von Chemie Ali:
01. "Galvanize"
02. "The Boxer"
03. "Believe"
04. "Hold Tight London"
05. "Come Inside"
06. "The Big Jump"
07. "Left Right"
08. "Close Your Eyes"
09. "Shake Break Bounce"
10. "Marvo Ging"
11. "Surface To Air"
Soviel zum Rück-, nun zum Ausblick auf 08:
Die Auflistung der potentiellen Saisonhöhepunkte liest sich wiefolgt:
- Training rund um Köln und in der Eifel
- Teamwettbewerb Swiss Alpine Alpinathlon (20.7.08)
- evtl. 4-Tagestour Bodensee - Gardasee (mit Stifserjoch, 1850 HM, autofrei!! 30.7.-6.8)
- Cime de la Bonette-Eroberung
- 24h-Radrennen auf dem Nürburgring
- der Klassiker
- und vielleicht ja noch die eine oder andere Tour nach Freiburg (ganz im T-Mobile-Sytle als "Rheinkonvoi")
und dann natürlich die im September beginnende Saison in der 2. Regionalliga NRW bei DJK Südwest Köln
Langweilig wird es also nicht, und da KK jetzt sogar einen radbegeisterten Nachbarn (Fipsi) hat, stehen die Chancen nicht schlecht, dass das Trainingspensum dieses Jahr höher ausfällt als nächstes Jahr...
Kurz und gut, ereignisarm wie die letzten beiden Wochen so waren, ergab sich nur bedingt Material zur Veröffentlichung. Andersherum lässt sich natürlich einiges zusammen- und ein kleiner Ausblick auf die Radsaison 08 verfassen.
Was hat sich so ergeben?
Die bis zuletzte doch eher unbefriedigende metereologische Situation veranlasste Karsten am Ostersonntag (die strenggläubigenn Christen mögen es mir verzeihen)dazu, nach Karneval bereits zum zweiten Mal die Langlaufski aus der elterlichen Garage in Kubach zu entwenden und auf den Loipen am Salzburger Kopf - hier trifft sich der Jet-Set des Westerwalds zum Apres-Ski - eine Runde zu drehen.
Kurzes Resümee: Schneebedingungen gut (ca. 40 cm), allerdings aufgrund der unchristlichen Zeit ungespurt, daher etwas schwer. Ausser der Bachüberquerung eigentlich sehr gelungen und spassig, ein schöner Ausgleich zum harten und eintönigen Training eines Baller on Bikes.
Zurück in Köln zeigte sich der Wettergott schon etwas gnädiger, so dass sich pünktlich zum Samstagnachmittag die Sonne dauerhaft zeigte und die Luft rund um Köln angenehm erwärmte. So konnten zum ersten Mal dieses Jahr die Waden beinlingfrei auf die Strecke gehen, leider allerdings noch unrasiert ...
Interessanterweise zeigten sich sogar einige Genossen auf der Strecke, z.T. allerdings sehr winterlich eingepackt und eingerostet. Kleiner bis mittelgrosser Wermutstropfen (was ist eigentlich gegen einen Tropfen Wermut einzuwenden?) war allerdings die Windsituation:
Etwas störend, vor Allem auf den ersten 30 und den letzten 10 Kilometern der Runde, da "hintenraus" (Grüsse an Stoney) die Kraft etwas rar wurde... So fühlte sich Karsten nach 70 km ähnlich ausgelutsch wie der Squeezy-Beutel. Auch der Hunger danach erinnerte eher an eine grössere Runde, Sebi sei dank für eine tolle gemüsige Bolgnese, Maggi für den Asia-Snack vorab, der den ersten Hunger stillen musste...Sehr motivierend übrigens auch bei der Ausfahrt die Knopfdruckaufforderung der Brüder von Chemie Ali:
01. "Galvanize"
02. "The Boxer"
03. "Believe"
04. "Hold Tight London"
05. "Come Inside"
06. "The Big Jump"
07. "Left Right"
08. "Close Your Eyes"
09. "Shake Break Bounce"
10. "Marvo Ging"
11. "Surface To Air"
Soviel zum Rück-, nun zum Ausblick auf 08:
Die Auflistung der potentiellen Saisonhöhepunkte liest sich wiefolgt:
- Training rund um Köln und in der Eifel
- Teamwettbewerb Swiss Alpine Alpinathlon (20.7.08)
- evtl. 4-Tagestour Bodensee - Gardasee (mit Stifserjoch, 1850 HM, autofrei!! 30.7.-6.8)
- Cime de la Bonette-Eroberung
- 24h-Radrennen auf dem Nürburgring
- der Klassiker
- und vielleicht ja noch die eine oder andere Tour nach Freiburg (ganz im T-Mobile-Sytle als "Rheinkonvoi")
und dann natürlich die im September beginnende Saison in der 2. Regionalliga NRW bei DJK Südwest Köln
Langweilig wird es also nicht, und da KK jetzt sogar einen radbegeisterten Nachbarn (Fipsi) hat, stehen die Chancen nicht schlecht, dass das Trainingspensum dieses Jahr höher ausfällt als nächstes Jahr...
Montag, März 17, 2008
season-opener auf für herrn bricko
So hatten sie sich den Season-Opener vorgestellt:

Ringring...
KK: "Sebi, sach mal, die Waden frisch rasiert, haste Lust auf ne Runde?"
Sebi: "Na klar, Mirko, bin schon auf dem Weg, Sers"
Aber gut, die Grippe machte Sebi bettlägerig, so dass die erste Tour von Herrn Kasimir alleine angegangen werden musste.
Nachdem Jörg Kachelmann nur das beste für Sonntag, den 16. März ansagte, schwang sich Kachelmann-Bartdouble Karsten an eben jenem tag gutgelaunt auf sein frisch aufgepumptes Rennvelo, nur um vor der Haustür das zu bemerken, was bereits beim Blick aus dem Fenster gedroht hätte: Regen in Strömen!
Aber gut, wozu hat man wasserdichte Kleidung - richtig, damit sie nach zwei Minuten durchnässte ist. Deshalb also Augen zu und durch ... 64 Kilometer auf der üblichen Runde: Gleueler Strasse, Türnich, Türnich, sicher Dicker, Squared-Mevillage, Oberaussem, Brauweiler und back to Cologne.
Frisch geduscht war man da ja schon vorher, also half nur schnell die warme Dusche und frische Klamotten, aber dann war Karsten sich doch sicher: schee wars. Auf jeden Fall ein guter Anfang, wenn auch etwas nass.
Die Saison mag beginnen.

Ringring...
KK: "Sebi, sach mal, die Waden frisch rasiert, haste Lust auf ne Runde?"
Sebi: "Na klar, Mirko, bin schon auf dem Weg, Sers"
Aber gut, die Grippe machte Sebi bettlägerig, so dass die erste Tour von Herrn Kasimir alleine angegangen werden musste.
Nachdem Jörg Kachelmann nur das beste für Sonntag, den 16. März ansagte, schwang sich Kachelmann-Bartdouble Karsten an eben jenem tag gutgelaunt auf sein frisch aufgepumptes Rennvelo, nur um vor der Haustür das zu bemerken, was bereits beim Blick aus dem Fenster gedroht hätte: Regen in Strömen!
Aber gut, wozu hat man wasserdichte Kleidung - richtig, damit sie nach zwei Minuten durchnässte ist. Deshalb also Augen zu und durch ... 64 Kilometer auf der üblichen Runde: Gleueler Strasse, Türnich, Türnich, sicher Dicker, Squared-Mevillage, Oberaussem, Brauweiler und back to Cologne.
Frisch geduscht war man da ja schon vorher, also half nur schnell die warme Dusche und frische Klamotten, aber dann war Karsten sich doch sicher: schee wars. Auf jeden Fall ein guter Anfang, wenn auch etwas nass.
Die Saison mag beginnen.
Sonntag, Februar 03, 2008
Christian meets Zoch in Hardt-Sürst
Durch die Fotos vom Cime de la Bonette angestachelt unternahm Christian heuer (ohne den kränkelnden Sebi) seine erste Ausfahrt im Jahr 2008. Die ca. 40 km (entspr. 1/10 der Radkm in 2007) führten bei bestem Winterwetter durch größtenteils verschneite Voreifel-Landschaften. Der Schneefall muss hier so ergiebig gewesen sein, dass auf einem kurzen Teilstück auf geschlossener Schneedecke rumgeeiert werden durfte.
Erkenntnisse:
Streckenskizze:
EU - Billig - Wachendorf - Iversheim - BAM(Dicke Tönnes) - Kurtenberg - Sürst-Hardt - Queckenberg - Loch - Flamersheim - Niederkastenholz - Stotzheim - EU
[41,5km]
Erkenntnisse:
- Windstopper-Klamotten können was.
- Nach einer Stunde sind die Zehen einfach kalt...auch wenn sie in Neopren-Überschuhen stecken (Alternativen?)
- "Bergrunter" kann ich deutlich besser als "Berghoch".
- Auch in Hardt-Sürst heißt es "D'r Zoch kütt!" (In diesem Fall: 2 Wagen + 3 Fußgruppen = Vollsprerrung der Ortsdurchfahrt).
- Voreifler Schneelandschaften haben durchaus ihren Reiz. Das nächste Mal Fotoapparat einpacken.
Streckenskizze:
EU - Billig - Wachendorf - Iversheim - BAM(Dicke Tönnes) - Kurtenberg - Sürst-Hardt - Queckenberg - Loch - Flamersheim - Niederkastenholz - Stotzheim - EU
[41,5km]
Mittwoch, Januar 30, 2008
Dritte Runde
Kaum zu glauben, aber die "baller on bikes" gehen tatsächlich ins inzwischen dritte (Kalender) Jahr und noch immer liest kein Schwein unseren Blog.
Das könnte sich vielleicht bald ändern denn, wie könnte es anders sein, das schreibende bob-Dreigestirn hat sich für 2008 bahnbrechendes vorgenommen.
Das Tippen am PC wollen wir diesmal ähnlich ernst nehmen wie das Treten in die Pedale und deshalb erhoffen wir uns bis dato ungeahnte Aktualität nebst Attraktivität der Beiträge sowie fernwehverursachende fotografische Schmankerl (auch Dank baller Horace aka Chris).
Was das Sportliche betrifft dürfte der Klassiker "Köln-Fulda" gesetzt sein. Daneben wird sicherlich die ein oder andere RTF mitgenommen, um sich mal um Streckenführung + Verpflegung keine Sorgen machen zu müssen. Eventuell schauen wir sogar mal beim 24-Stunden-Rennen vorbei oder auch nicht...
Anvisierter Höhepunkt des prosaischen Pedalierens ist die Erstbefahrung des "Cime de la Bonette", mit etwas über 2.800 Metern der höchste Pass Europas, obwohl es gar kein wirklicher Pass ist. Aber dazu mehr, wenn es dann soweit sein sollte.
Denn lieber Leser, keine Sorge! So ganz umkrempeln lassen wir uns freilich nicht und beweisen auch 2008 wieder altbekannten Mut zur L cke: Wer weiß wo's hinrollt???
Das könnte sich vielleicht bald ändern denn, wie könnte es anders sein, das schreibende bob-Dreigestirn hat sich für 2008 bahnbrechendes vorgenommen.
Das Tippen am PC wollen wir diesmal ähnlich ernst nehmen wie das Treten in die Pedale und deshalb erhoffen wir uns bis dato ungeahnte Aktualität nebst Attraktivität der Beiträge sowie fernwehverursachende fotografische Schmankerl (auch Dank baller Horace aka Chris).
Was das Sportliche betrifft dürfte der Klassiker "Köln-Fulda" gesetzt sein. Daneben wird sicherlich die ein oder andere RTF mitgenommen, um sich mal um Streckenführung + Verpflegung keine Sorgen machen zu müssen. Eventuell schauen wir sogar mal beim 24-Stunden-Rennen vorbei oder auch nicht...
Anvisierter Höhepunkt des prosaischen Pedalierens ist die Erstbefahrung des "Cime de la Bonette", mit etwas über 2.800 Metern der höchste Pass Europas, obwohl es gar kein wirklicher Pass ist. Aber dazu mehr, wenn es dann soweit sein sollte.
Denn lieber Leser, keine Sorge! So ganz umkrempeln lassen wir uns freilich nicht und beweisen auch 2008 wieder altbekannten Mut zur L cke: Wer weiß wo's hinrollt???
Mittwoch, Januar 23, 2008
b o b - Gesandter präpariert Giantsbälle vor Fototermin
Beim Organisationstreffen vor Beginn der evtl. letzten Auflage der Giants-League gelang es Christian vor dem spontan angesetzten Fototermin die Bälle mit einem Rennrad-Piktogramm zu versehen. So wurde die Idee der Organisatoren erweitert und ein wichtiger Beitrag zur Verbreitung der b o b - Botschaft geleistet. Zuviele junge (irrgeleitete) Menschen vernachlässigen bisher das Biken und widmen sich ausschließlich dem "Ballen".
Für den Fall, dass die Giants-League doch nicht eingestellt wird (Daumendrücken!!), sind Gespräche mit Schirmherrn Hansi Gnad geplant, um ihn für ein Engagement im b o b-Sinne zu gewinnen.
Für den Fall, dass die Giants-League doch nicht eingestellt wird (Daumendrücken!!), sind Gespräche mit Schirmherrn Hansi Gnad geplant, um ihn für ein Engagement im b o b-Sinne zu gewinnen.
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